Psychologue - Psychothérapeute  ( français - allemand )
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Stimmungsschwankendes Teenymonster


| 24 August, 11:48 - 2020 | 383




Wuuuuaaaaaaaaaaaaaaaaaaah…… Eigentlich will ich nur noch schreien….. Und mit dem Fuß aufstampfen....

 

Kennt ihr das? Ihr wollt das euer heranwachsendes Teenager Kind sein Zimmer aufräumt aber anstatt das sich was tut, gibt es am Ende Stress, Streit und Tränen…auf beiden Seiten… und eine dreckige Küche...

 

 

Wenn ihr es dann irgendwann mal geschafft habt das, dass Zimmer von eurem Stimmungsschwankendem Teenager aufgeräumt ist... könntet ihr am Ende des Tages nur noch starr nach vorne blickend und vor und zurück wippend, in einer Ecke eurer Wohnung sitzen, schweigend, weil sich das Chaos vom Kinderzimmer jetzt überall sonst befindet, nur nicht mehr im Kinderzimmer.. Das is ja jetzt sauber und ordentlich.... Dafür sieht der rest der Wohnung aus wie Sau und ihr verbringt euren Abend mit aufräumen, spülen und putzen und währenddessen, denkt ihr darüber nach das ihr eigentlich nur noch 1 oder 2 Folgen von eurer Lieblingsserie gucken wolltet, vielleicht mit einem Gläschen Wein dabei und einer Pizza.. Ihr aber stattdessen wiedermal hinter eurem Tennymonster herräumt....

Das Ausrasten nicht die Lösung sein kann ist uns allen klar, und dennoch sind unsere Kinder immer wieder in der Lage unsere Knöpfe zu drücken, uns in den Wahnsinn zu treiben, als wüssten sie genau was sie tun müssten um uns zu dieser oder jener Reaktion zu bekommen.

Bevor ich jetzt loslege möchte ich erwähnen, dass ich in keinster Weise dazu fähig bin euch „DEN“ einen Ratschlag zu geben, oder „DIE“ Lösung .. Ich bin nicht Studiert, gebe keine onlineseminare über Kindererziehung, oder habe sonst irgendeine Pädagogische Laufbahn hinter mir. Ich teile hier einen kleinen Teil meiner Gedanken mit euch, mit dem was ich selber erlebt oder erfahren habe, Szenarien die ich hier schildere habe ich selber erlebt oder von bekannten Familien erzählt bekommen (*ohne namentliche Nennung)


 

Ihr dachtet ihr habt den Hausputz hinter euch, die Wäsche im Griff und die Küche sauber?..

Falsch gedacht!

Das Leben mit einem heranwachsenden Teenager ist Gefühlschaos pur. Ein ständiges auf und ab der Stimmungen. Mal nett mal freundlich und Kuschelbedürftig, während ihr am nächsten Tag die blödeste Mama aller Zeiten seid, die nie was erlaubt und die es überhaupt auf der ganzen Welt gibt. Und das nur, weil ihr wolltet das die Schüssel nachdem Essen im Geschirrspüler landet oder wie bei uns, abgespült und auf den Platz fürs dreckige Geschirr gestellt wird.

Trotz immer neuen Erklärungen über das wieso, weshalb, warum und neuen Wörtern, scheint euer Teenager euch einfach immer wieder konsequent zu ignorieren und nach seinen ganz eigenen Regeln zu leben.

Im Zwiespalt mit sich und seinen Gefühlen, in der neuen Welt der jungen (heranwachsenden) erwachsenen und dem leben als Kleinkind welches keine Verantwortung übernehmen musste, scheint sich euer Teenager mehr und mehr von euch abzunabeln. Er fängt jetzt an in seiner eigenen Welt zu leben in der ihr für´s erste imemr weniger teil seid.

Für beide Seite ist der Übergang vom Mädchen zur Frau und vom Jungen zum Mann eine wilde Achterbahn der Gefühle, in der es immer wieder zu reiberein kommt.

Es fängt morgens beim aufstehen an und endet abends beim zubett gehen und dazwischen gibt es das Mittagessen Chaos, das Aufräum Chaos und noch viele viele andere Chaossorten.

Ich für mich glaube das mit am wichtigsten ist, dass ihr eurem Kind das Vorlebt was ihr möchtet das es wird oder tut. Und das geht weit über die Ordentlichkeit im Haushalt hinaus. Es reicht bis hin zur Mentalen Verfassung eures Kindes. Wie möchtet ihr das euer Kind die Welt sieht? Freundlich und bunt und dass es ihr und seinen Bewohnern mit Respekt gegenübertritt? Oder soll es die Welt als verbitterten, kalten und Grausamen Ort verinnerlichen auf dem es nur Schmerz, Dunkelheit und Schatten gibt? All das spielt sich in den Köpfen der Menschen ab und ich glaube das aus diesem Grund viele Menschen gepeinigt sind vom „Leben“. Alles was „WIR“ sind, werden später auch unsere Kinder. Sie erben, wenn man so will, nicht nur unser Aussehen und unsere guten Eigenschaften, sie erben auch all das negative was wir laut vor ihnen ausleben. Physisch, Mental und Psychisch.  Jedes wütend werden, jedes laut werden, jedes lieb haben und Kuscheln, sie nehmen jede Änderung in unserem Gesicht wahr… Sie sehen, wenn wir glücklich sind aber genauso sehen sie, wenn wir traurig sind und uns etwas bedrückt…

Kinder lernen bekanntlich durch abgucken, also wäre es doch Sinnvoll das Vorzuleben was wir möchten das unsere Kinder es nachahmen. Wenn man es warum auch immer versäumt hat seinem Kind bereits von Beginn an dieses Verhalten vorzuleben, weil man sich dessen nicht bewusst war, wichtig ist das man sich dessen überhaupt bewusst wird, wird es In der Übergangsphase leider etwas holpriger den heranwachsenden Teenager mit Gefühlsproblemen und Stimmungsschwankungen dazu zu bekommen, das alte zu verlernen und neues zu „er“lernen. Sich neues Wissen anzueignen und zu erkennen, dass der Elternteil vom Weg abgekommen ist was die Erziehung angeht. (Das solltet ihr euren Teenager nur nicht wissen lassen, sonst hat er was in der Hand was er euch ewig und drei Tage vorhalten wird und bei jeder möglichen und unmöglichen Situatuion hervorkramen wird. Dann seid ihr genatzt! Und es wird verdammt schwierig diese Art von Gespräch nicht zum Eskalieren zu bringen.)

Wenn wir uns öfter bewusst machen dass unsere Kinder unser ganzes Sein aufsaugen wie ein Schwamm, können wir den Weg auf dem sie gehen besser leiten weil wir die Kontrolle darüber haben. Es ist nicht schlimm diese auch mal zu verlieren, solange wir sie uns wiederholen.

 

In diesem Sinne: werdet euch eurem S.E.I.N öfter mal bewusst und genießt und liebt es <3   

 



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